Das Ziel bleibt. Der Weg darf sich ändern.

Spiegel-Selfie von zwei lächelnden Frauen in einem Fitnessstudio. Die eine trägt Kappe und Sporttop und hält ein rotes Handy, die andere einen grauen Hoodie und legt ihr den Arm um die Schulter.

Dieser Satz klingt wie aus einem Führungstraining. Ist er aber nicht. Tatsächlich kam er mir beim Sport.

Inspiriert zu ihm hat mich Nina Winkler von FRYDAY Nbg.

Nina ist ein Mensch, der selbst immer weiterkommen will. Diese Energie gibt sie auch an andere weiter – oft wahrscheinlich, ohne es überhaupt zu merken. Wenn ich heute laufen gehe und mein Kopf irgendwann sagt: „Ach, reicht doch eigentlich jetzt …“, höre ich ziemlich zuverlässig Nina: „Da geht noch was!“

Und erstaunlich oft stimmt das.

Was ich an Nina besonders schätze: Sie merkt auch, wenn an einem Tag weniger geht. Dann passt sie das Training an, ohne einem das Gefühl zu geben, gescheitert zu sein.

Das Ziel bleibt. Nur der Weg dorthin sieht heute anders aus.

Diesen Gedanken nehme ich auch in meine Arbeit mit. Wer Menschen weiterbringen will, muss erkennen, wann ein Push hilft, wann Vertrauen wichtig ist und wann ein völlig anderer Weg zum Ziel führt. Für mich hat gute Führung genau damit zu tun: Menschen etwas zutrauen und gleichzeitig sehen, was sie gerade brauchen.

Und weil wir oft viel schneller sagen, was nicht gut läuft, heute einfach mal das Gegenteil: Danke, Nina. Fürs Pushen, fürs Anpassen und dafür, dass deine Stimme inzwischen auch beim Laufen dabei ist 🙏 🙏 🙏 ♥️

Avatar von Mirjam Lingner

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