Dieser Satz klingt wie aus einem Führungstraining. Ist er aber nicht. Tatsächlich kam er mir beim Sport.
Inspiriert zu ihm hat mich Nina Winkler von FRYDAY Nbg.
Nina ist ein Mensch, der selbst immer weiterkommen will. Diese Energie gibt sie auch an andere weiter – oft wahrscheinlich, ohne es überhaupt zu merken. Wenn ich heute laufen gehe und mein Kopf irgendwann sagt: „Ach, reicht doch eigentlich jetzt …“, höre ich ziemlich zuverlässig Nina: „Da geht noch was!“
Und erstaunlich oft stimmt das.
Was ich an Nina besonders schätze: Sie merkt auch, wenn an einem Tag weniger geht. Dann passt sie das Training an, ohne einem das Gefühl zu geben, gescheitert zu sein.
Das Ziel bleibt. Nur der Weg dorthin sieht heute anders aus.
Diesen Gedanken nehme ich auch in meine Arbeit mit. Wer Menschen weiterbringen will, muss erkennen, wann ein Push hilft, wann Vertrauen wichtig ist und wann ein völlig anderer Weg zum Ziel führt. Für mich hat gute Führung genau damit zu tun: Menschen etwas zutrauen und gleichzeitig sehen, was sie gerade brauchen.
Und weil wir oft viel schneller sagen, was nicht gut läuft, heute einfach mal das Gegenteil: Danke, Nina. Fürs Pushen, fürs Anpassen und dafür, dass deine Stimme inzwischen auch beim Laufen dabei ist 🙏 🙏 🙏 ♥️
Das Ziel bleibt. Der Weg darf sich ändern.

Autor
Mehr Signale
-

Diese zwei Podcasts rauben mir den Schlaf!
Als Kind waren es die drei ???, die mich nachts wachhielten … … heute sind es Podcasts, die mich vom Schlafen abhalten 😂 Zwei von ihnen lausche ich immer ganz besonders gespannt: 1. „Tech & Tales“ von und mit der wunderbaren Elisabeth L’OrangeBereits seit über 80 Folgen beleuchtet die vielfach ausgezeichnete Unternehmerin und Tech-Expertin die Themen…
-

Warum Frauen im Marketing Gold wert sind
Sie sind verantwortlich? Das ist eine Überraschung! Als Frau im Marketing begegnen mir solche Aussagen vor allem zu Projektbeginn. Längst nicht mehr so häufig wie früher – aber immer noch gelegentlich. Früher reagierte ich darauf oft mit einem inneren Seufzer und vermutete einen Angriff auf meine Kompetenz. Heute freue ich mich umso mehr auf den…
-

Maximum Aura bei der Gen Z: Wie Marken die junge Zielgruppe wirklich erreichen“
Für viele Unternehmen bis heute ein Wunschtraum. Allerdings auch kein Wunder: Auf generische Kommunikation reagiert Gen Z wie Veganer:innen auf zwei Kilo frische Blutwurst. Wer sie mit 08/15-Content bombardiert, bekommt entweder ein Side-Eye oder kassiert gleich das L. Was Gen Z hingegen feiert, sind Macher:innen. Auf Deutsch: Marken, die kommunikativ richtig abliefern. Das Erfolgsrezept solcher…
-

Was ich durchs Surfen fürs Business gelernt habe
Diesen Sommer ging es für mich nach langer Zeit endlich wieder aufs Surfboard. 🌊 Es ist nicht das erste Mal, dass ich auf einem Board stehe – aber dieses Mal meine ich es ernst. Richtig ernst. Wellen lesen, im richtigen Moment lospaddeln, Pop-up, Balance halten, die ersten Turns: Jeden Tag kommt etwas Neues dazu. Und…
-

Das ist echt besser: Warum Authentizität perfekten Content schlägt
KI-generierte Influencer strahlen um die Wette, Chatbots schreiben herzerwärmende Liebesbriefe – und die Content-Pipeline vieler Unternehmen läuft dank Automatisierung reibungslos wie am Fließband. Alles ist perfekt. Und genau das ist das Problem. Denn wo alles glattgebügelt und makellos ist, bleibt nichts mehr hängen: nichts, das berührt, begeistert oder im Kopf bleibt. Perfektion ist austauschbar –…
-

Diese Wahrheit wird im B2B-Marketing gerne vergessen
Betrachtet und bewertet werden Inhalte nicht von Unternehmen, sondern von Menschen. Und Menschen langweilen sich bekanntlich ungern. Wer im Gedächtnis bleiben will, darf also vor allem eins nicht: langweilen. Aber wie gelingt das im B2B, wo Inhalte oft trocken und austauschbar wirken? Drei Hebel sind entscheidend, um potenzielle Geschäftspartner:innen dauerhaft für sich zu gewinnen 👇


