Warum Frauen im Marketing Gold wert sind

Moderne Neuinterpretation von Botticellis ‚Geburt der Venus': die Venus als selbstbewusste Geschäftsfrau im beigen Anzug mit Laptop auf der Muschel – Symbolbild zum Beitrag ‚Wie es ist, eine Frau im Marketing zu sein'.

Sie sind verantwortlich? Das ist eine Überraschung!

Als Frau im Marketing begegnen mir solche Aussagen vor allem zu Projektbeginn. Längst nicht mehr so häufig wie früher – aber immer noch gelegentlich. Früher reagierte ich darauf oft mit einem inneren Seufzer und vermutete einen Angriff auf meine Kompetenz. Heute freue ich mich umso mehr auf den weiteren Projektverlauf.

Warum? Ganz einfach: Weil ich solche Aussagen mittlerweile als persönlichen Ansporn sehe – und weil ich gerade meinen weiblichen Teammitgliedern zeigen will, dass wir Frauen uns nicht verstecken müssen. Im Gegenteil: Wir verfügen über vier Fähigkeiten, um die wir beneidet werden.

  • 🧠 Empathie
    Weibliche Empathie wird oft als reiner Soft Skill abgetan. Dabei ist sie ein ausgezeichneter Weg, um sich in Zielgruppen hineinzuversetzen und sie wirklich zu verstehen.
  • 👂 Zuhören
    Ja, wir reden weniger und hören mehr zu. Genau dadurch fühlen sich Kund:innen wirklich gehört – und die Briefings werden konkreter.
  • 💪 Belastbarkeit
    Passable Ergebnisse sind uns nicht gut genug. Deshalb gehen wir oft die Extrameile, um ein Projekt zum Erfolg zu führen.
  • 🤝 Beziehungspflege
    Ich denke nicht in kurzfristigen Kampagnen, sondern in langfristigen, verlässlichen Partnerschaften zum beiderseitigen Nutzen.

Gerade im Mittelstandsmarketing sind diese Fähigkeiten Gold wert. Wir Frauen fragen, denken mit und packen an – immer den ROI im Blick. Und genau dieser ergebnisorientierte Pragmatismus ist es, den Kund:innen zu Projektbeginn am wenigsten erwarten – und der sie am Ende am meisten begeistert.

So, und jetzt die Frage an euch: Wie sind eure eigenen Erfahrungen mit Frauen im Marketing? Ich bin mehr als neugierig auf den Austausch!

Avatar von Mirjam Lingner

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